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Metallbau rund ums Haus: Geländer, Treppen und Vordächer nach Mass

Geländer sichern Balkone und Treppen, Vordächer schützen Eingänge, Aussentreppen erschliessen unterschiedliche Ebenen. Damit solche Metallbauteile dauerhaft funktionieren, müssen Gestaltung, Tragwerk, Korrosionsschutz und Anschlüsse zusammenpassen. Die Planung beginnt deshalb beim Gebäude und seiner Nutzung: Ein Geländer vor einer Familienwohnung stellt andere Anforderungen als eine Absturzsicherung in einem selten betretenen Bereich. Massgefertigte Lösungen lassen sich auf bestehende Fassaden, schwierige Grundstücke und individuelle architektonische Vorstellungen abstimmen. Entscheidend sind eine fachgerechte Bemessung, geeignete Werkstoffe und eine Montage, bei der Feuchtigkeit, Wärmebrücken und die Beschaffenheit des Untergrunds berücksichtigt werden. Auch der spätere Unterhalt gehört bereits in die Planung.

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Feuerwehrdrohnen mit Wärmebildkamera: Glutnester aus der Luft erkennen

Feuerwehrdrohnen verschaffen der Einsatzleitung innerhalb kurzer Zeit einen Überblick über Brände, beschädigte Gebäude und schwer zugängliches Gelände. Mit Wärmebildkameras können sie auffällige Temperaturunterschiede sichtbar machen, Brandherde eingrenzen und Bereiche kontrollieren, die für Einsatzkräfte nur unter hohem Risiko erreichbar wären. Die Technik liefert jedoch keine fertigen Entscheidungen. Ein Wärmebild zeigt Oberflächentemperaturen und thermische Auffälligkeiten, kann aber weder durch Wände sehen noch einen Brand zweifelsfrei beurteilen. Entscheidend bleiben ausgebildete Piloten, erfahrene Bildauswerter, klare Einsatzaufträge und die Einordnung der Aufnahmen durch die Einsatzleitung.

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Ergonomische Packplätze gestalten: Kürzere Wege und weniger körperliche Belastung

Ein guter Packplatz bringt Material, Kartons, Ware, Hilfsmittel und Versandtechnik in eine sinnvolle Reihenfolge. Dadurch entstehen kürzere Greifwege, weniger unnötiges Bücken und Drehen sowie ein gleichmässigerer Arbeitsablauf. Gerade in Versand, Produktion und Lager wiederholen sich einzelne Bewegungen teilweise viele Hundert Mal pro Schicht. Kleine ungünstige Abläufe können sich deshalb zu einer erheblichen körperlichen Belastung summieren. Ergonomie beginnt am Packplatz nicht mit einem einzelnen höhenverstellbaren Tisch, sondern mit der gemeinsamen Planung von Arbeitsfläche, Materialfluss, Greifräumen und Transportwegen. Auch die Produktivität profitiert von dieser Betrachtung. Wenn Kartons, Klebeband, Etiketten und fertige Pakete dort bereitstehen, wo sie im Ablauf benötigt werden, entfallen Suchbewegungen und unnötige Schritte. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Suva empfiehlt bei körperlich belastenden Tätigkeiten ausdrücklich, Arbeitsplätze ergonomisch einzurichten, Abläufe zu optimieren, Hilfsmittel einzusetzen und einseitige Belastungen durch Haltungs- oder Tätigkeitswechsel zu reduzieren.

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Werkbänke richtig konfigurieren: Arbeitshöhe, Oberfläche, Stauraum und Zubehör

Eine Werkbank ist weit mehr als eine stabile Platte auf einem Untergestell. Sie bestimmt, in welcher Haltung gearbeitet wird, wie weit Werkzeuge entfernt liegen, welche Kräfte sicher übertragen werden können und wie schnell Material zwischen Bearbeitung, Kontrolle und Ablage bewegt wird. Eine gute Konfiguration beginnt deshalb nicht beim Schubladenkatalog, sondern bei den tatsächlichen Tätigkeiten: Feinarbeit, Montage, kräftiges Bearbeiten, Prüfen und Reparieren stellen unterschiedliche Anforderungen an Arbeitshöhe, Oberfläche, Stauraum und Zubehör. Besonders wichtig ist die Anpassung an Körpergrösse und Arbeitsaufgabe. Das SECO nennt die Ellbogenhöhe als zentrales Bezugsmass: Feine Arbeiten können oberhalb der Ellbogenhöhe sinnvoll sein, manuelle Tätigkeiten eher etwas darunter und Arbeiten mit deutlichem Krafteinsatz nochmals tiefer. Höhenverstellbare Werkbänke sind deshalb vor allem dort interessant, wo mehrere Personen denselben Arbeitsplatz nutzen oder regelmässig zwischen unterschiedlichen Tätigkeiten gewechselt wird.

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Biobitumen: Wie biobasierte Bindemittel den Asphalt verändern

Biobitumen soll fossiles Bitumen im Asphalt teilweise oder vollständig ersetzen. Als Rohstoffe kommen unter anderem Lignin, Pflanzenöle, Nebenprodukte der Forstwirtschaft, Pyrolyseöle und Flüssigkeiten aus Cashewschalen infrage. Die Herkunft allein macht ein Bindemittel jedoch noch nicht nachhaltig: Technische Lebensdauer, Transporte, Verarbeitung, Flächennutzung und spätere Wiederverwertung entscheiden über die tatsächliche Umweltbilanz. Asphalt muss bei Sommerhitze, Frost, Schwerverkehr und Feuchtigkeit zuverlässig funktionieren. Neue Bindemittel können daher nicht allein anhand ihres biogenen Anteils beurteilt werden. Laborprüfungen, Versuchsstrecken und langjährige Beobachtungen müssen zeigen, ob sie Verformung, Rissbildung und Alterung ebenso gut widerstehen wie etablierte Produkte.

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Besprechungsräume ausstatten: Möbel, Medientechnik und Raumakustik

Ein guter Besprechungsraum unterstützt Entscheidungen, konzentrierte Gespräche und hybride Zusammenarbeit, ohne selbst zum Thema zu werden. Dafür müssen Möblierung, Bild und Ton, Licht, Lüftung sowie Akustik als zusammenhängendes System geplant werden. Ein teurer Bildschirm gleicht weder einen halligen Raum noch eine ungünstige Sitzordnung aus. Unternehmen gewinnen deshalb mehr durch ein präzises Nutzungsprofil als durch eine lange Einkaufsliste. Teilnehmerzahl, Sitzungsdauer, Vertraulichkeit, Arbeitsformen und technische Plattformen bestimmen, welche Ausstattung tatsächlich trägt. Der folgende Leitfaden ordnet die wichtigsten Entscheidungen ein und zeigt, wie sich Fehlkäufe, Medienbrüche und spätere Umbauten vermeiden lassen.

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Dezibelangaben auf Geräten: Wie laut Maschinen tatsächlich sind

Eine Zahl wie 85, 96 oder 105 dB auf einem Gerät wirkt eindeutig. Trotzdem lässt sich daraus nicht immer direkt ablesen, wie laut die Maschine am Ohr einer Person ist. Auf Typenschildern und in technischen Daten stehen unterschiedliche akustische Kennwerte. Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen Schallleistungspegel und Schalldruckpegel. Wie hoch die tatsächliche Belastung ausfällt, hängt zudem von Abstand, Betriebszustand, Einsatzdauer und Umgebung ab. Eine Maschine kann im Freien deutlich weniger laut am Ohr ankommen als in einer kleinen Werkstatt mit harten Wänden. Wer Geräte vergleicht oder über Gehörschutz entscheidet, muss deshalb die Buchstaben neben der Dezibelzahl ebenso beachten wie den Zahlenwert.

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Natursteinfassaden restaurieren: Schäden erkennen, geeignete Verfahren wählen

Natursteinfassaden altern sichtbar. Kanten werden weicher, Oberflächen verändern ihre Farbe und einzelne Reparaturen erzählen von früheren Bauphasen. Solche Spuren gehören zur Geschichte eines Gebäudes. Handlungsbedarf entsteht dort, wo Wasser, Salze, Risse, ungeeignete Mörtel oder korrodierende Metallteile die Substanz gefährden. Eine fachgerechte Restaurierung beginnt deshalb nicht mit der Reinigung oder dem Austausch schadhafter Steine. Zuerst müssen Konstruktion, Gesteinsart und Schadensursache geklärt werden. Erst danach lässt sich entscheiden, ob Pflege, Fugensanierung, Festigung, Steinergänzung oder ein teilweiser Austausch sinnvoll ist. Bei geschützten Bauten kommt die Abstimmung mit der Denkmalpflege hinzu.

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Schweizer Firmen schlagen Alarm – vielen Lernenden fehlen wichtige Grundkompetenzen

Schweizer Ausbildungsbetriebe stellen bei immer mehr Lernenden Lücken in grundlegenden Fähigkeiten fest. Besonders beim Schreiben und in der Mathematik fällt das Urteil kritisch aus. Eine neue Umfrage unter 2'929 Ausbildungsverantwortlichen zeigt zudem: Viele Firmen beobachten seit fünf bis zehn Jahren eine Verschlechterung – und müssen inzwischen zusätzliche Zeit und Geld in die Förderung ihrer Lernenden investieren. Die Untersuchung wurde gemeinsam von economiesuisse, dem Schweizerischen Arbeitgeberverband und dem Schweizerischen Gewerbeverband durchgeführt. Befragt wurden Verantwortliche, die Lernende direkt betreuen oder für deren Ausbildung zuständig sind. Die Ergebnisse zeigen ein Problem, das inzwischen auch Auswirkungen auf die Bereitschaft der Unternehmen hat, Lehrstellen anzubieten.

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Vom Entwurf zur Ausführung: Wie Architekturbüros Details baureif entwickeln

Ein überzeugender Entwurf ist noch kein baubares Gebäude. Zwischen Grundriss, Visualisierung und fertiger Konstruktion liegt eine Planungsphase, in der aus gestalterischen Ideen präzise Anschlüsse, Schichtaufbauten, Masse und Materialentscheidungen werden. Architekturbüros müssen dabei Gestaltung, Tragwerk, Gebäudetechnik, Bauphysik, Brandschutz und handwerkliche Möglichkeiten so zusammenführen, dass auf der Baustelle eindeutig gearbeitet werden kann. Gerade an scheinbar kleinen Details entscheidet sich, ob Architektur ihre Qualität bis in die Ausführung behält. Fensteranschlüsse, Fassadenkanten, Dachränder, Sockel, Türen oder Übergänge zwischen verschiedenen Materialien müssen technisch funktionieren und gleichzeitig dem Entwurf entsprechen. Gute Ausführungsplanung ist deshalb keine nachträgliche Zeichenarbeit: Sie übersetzt architektonische Absichten in konkrete, koordinierte und ausführbare Lösungen.

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Stadt Luzern zwischen Postkartenidylle und Belastungsgrenze

Kapellbrücke, Vierwaldstättersee, Altstadt und Bergpanorama machen Luzern zu einer der bekanntesten Städte der Schweiz. Doch der Erfolg hat eine Kehrseite. Wohnraum ist knapp, Familien verlassen die Stadt, die Verkehrsachsen sind stark belastet und der Tourismus konzentriert sich auf wenige zentrale Orte. Gleichzeitig muss Luzern dichter werden, sich auf heissere Sommer vorbereiten und seine öffentlichen Räume zwischen Bevölkerung, Pendlern, Gästen, Gastronomie und Verkehr neu verteilen. Die grössten Probleme der Stadt entstehen damit teilweise aus genau dem, was Luzern so erfolgreich macht. Ende 2025 lebten 86'699 Menschen mit ständigem Wohnsitz in Luzern. Damit wuchs die Bevölkerung zum achten Mal in Folge. Gleichzeitig wurden 2025 mehr als 1,4 Millionen Hotelübernachtungen gezählt. Dazu kommen Tagesgäste, Ausflügler, Reisegruppen, Pendler und Besucher von Veranstaltungen. Für eine geografisch kompakte Stadt ist das eine enorme Nutzungsintensität.

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Uri bremst frühe Lehrstellenzusagen: Neue Commitment-Liste soll den Druck reduzieren

Seit diesem Frühjahr rückt die Bildungs- und Kulturdirektion im Verbund mit den Akteuren der Berufsbildung und mit verschiedenen Massnahmen und mit Vehemenz dem Phänomen der frühen Lehrstellenzusage zu Leibe. Die jüngste Massnahme ist die Commitment-Liste. Was es damit auf sich hat, erklären Regierungsrat Georg Simmen, Bildungs- und Kulturdirektor des Kantons Uri, und Angie Arnold, Leiterin der Berufs-, Studien und Laufbahnberatung, im Interview.

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Elektriker, Sanitär, Maler & Co.: So klappt die Gewerke-Koordination auf der Baustelle

Auf einer Baustelle kann jedes einzelne Gewerk fachlich sauber arbeiten und trotzdem ein schlechtes Gesamtergebnis entstehen. Der Elektriker braucht Platz für Leitungen und Dosen, der Sanitärinstallateur für Rohre und Vorwände, der Trockenbauer möchte die Konstruktion schliessen, der Maler braucht trockene und unbeschädigte Flächen, der Bodenleger einen ebenen, sauberen Untergrund. Treffen diese Arbeiten zur falschen Zeit oder ohne klare Abstimmung aufeinander, beginnen die typischen Probleme: bereits geschlossene Wände werden wieder geöffnet, Leitungen liegen im Weg, frisch gestrichene Flächen werden beschädigt oder ein fertiger Boden dient plötzlich als Arbeitsfläche für mehrere nachfolgende Gewerke. Die entscheidende Frage lautet deshalb weniger, welches Gewerk grundsätzlich „Vorrang“ hat. Entscheidend sind Planung, Bauablauf und die konkreten Schnittstellen. Wer benötigt welche Fläche zuerst? Welche Leitungen müssen geprüft sein, bevor eine Wand geschlossen wird? Wann gilt ein Untergrund als bereit für den nächsten Arbeitsschritt? Und wer meldet frühzeitig, dass eine Vorleistung nicht stimmt? Gerade bei Umbauten und Ausbauarbeiten entscheidet diese Abstimmung darüber, ob fünf gute Handwerker ein gutes gemeinsames Ergebnis hinterlassen.

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Sicherheitskennzeichnung im Betrieb: Damit der Fluchtweg auch im Ernstfall gefunden wird

Ein grünes Schild über einer Tür wirkt unscheinbar – bis Rauch, Stromausfall oder Panik die vertraute Umgebung in einen schwer lesbaren Raum verwandeln. Dann entscheidet eine durchdachte Sicherheitskennzeichnung darüber, ob Menschen den Ausgang ohne Umwege finden. Fluchtweg- und Brandschutzzeichen gehören deshalb nicht zur dekorativen Gebäudeausstattung. Sie sind Teil eines Gesamtsystems aus baulichem Brandschutz, Beleuchtung, freien Verkehrswegen, betrieblicher Organisation und regelmässiger Kontrolle. Für Schweizer Betriebe reicht es nicht, einige Piktogramme an die Wand zu hängen. Die Zeichen müssen zur Nutzung des Gebäudes passen, aus den relevanten Blickrichtungen erkennbar sein und auch unter erschwerten Bedingungen Orientierung geben.

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Werkzeugakkus richtig laden, lagern und pflegen: Sicher arbeiten, länger nutzen

Akkuschrauber, Sägen und Schleifgeräte sind schnell einsatzbereit und kommen ohne störendes Kabel aus. Ihre Lithium-Ionen-Akkus speichern jedoch viel Energie auf engem Raum. Hitze, Stürze, falsche Ladegeräte oder eine ungeeignete Lagerung können die Lebensdauer verkürzen und im schlimmsten Fall einen Brand auslösen. Die meisten Akkus funktionieren über Jahre zuverlässig. Entscheidend ist ein sorgfältiger Umgang. Wer einige einfache Regeln beachtet, schützt seine Werkzeuge, vermeidet unnötige Ersatzkäufe und arbeitet zu Hause ebenso sicher wie in der professionellen Werkstatt.

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Zwischen Gesundheitsberuf und Handwerk: Urner Jugendliche starten ins Berufsleben

Im Sommer 2026 schlossen in Uri 379 Jugendliche die obligatorische Schulzeit ab. Rund 92 Prozent von ihnen – und damit leicht mehr als im Vorjahr – glückte der direkte Übergang in die Sekundarstufe II. Die Mehrheit der Jugendlichen gab an, bei der Lehrstellensuche beziehungsweise der Suche nach einer Anschlusslösung keinen oder nur geringen Druck verspürt zu haben. 379 Schülerinnen und Schüler zählen zum diesjährigen Abschlussjahrgang. Rund 92 Prozent von ihnen haben bereits eine direkte Anschlusslösung in der Sekundarstufe II gefunden; im Zentralschweizer Vergleich ist das ein Spitzenwert. Das zeigt die diesjährige Schulenderhebung der Abteilung Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung des Kantons Uri. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die sich für eine weiterführende allgemeinbildende Schule wie das Gymnasium oder die Fachmittelschule entschieden, liegt bei 22,7 Prozent – und damit im Bereich des langjährigen Durchschnitts. Nur vier Schülerinnen und Schüler hatten zum Stichtag noch keine Anschlusslösung gefunden.

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Vom Aussterben bedroht: Das Handwerk hinter der Schweizer Denkmalpflege

Ein Steinmetz, der einen Bruchstein exakt so dreht, dass er ohne einen Tropfen Mörtel für Jahrhunderte hält. Eine Handwerkerin, die weiss, welcher Fels sich wie ein Puzzleteil in die Lücke einer jahrhundertealten Mauer fügt. Solches Wissen wird nicht in Büchern weitergegeben, sondern von Hand zu Hand – und genau das macht es so verletzlich. Was passiert, wenn niemand mehr da ist, der es lernen will? Die Schweiz hat auf diese Frage eine offizielle Antwort: die „Liste der lebendigen Traditionen“. Ein guter Teil davon betrifft ausgerechnet jene Fertigkeiten, ohne die viele historische Bauwerke im Land längst nicht mehr stehen würden.

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Erste Hilfe im Betrieb: Pflichten, Ersthelfer und Ausstattung nach Schweizer Recht

Ein Arbeitsunfall oder ein plötzlicher medizinischer Notfall kann in jedem Betrieb passieren, unabhängig von Branche oder Grösse. Wie schnell und wie gut in diesem Moment geholfen werden kann, ist in der Schweiz kein Zufall, sondern gesetzlich geregelt. Für Betriebe lohnt sich ein genauer Blick auf die Vorgaben, denn Unwissenheit schützt im Ernstfall weder die Mitarbeitenden noch den Arbeitgeber vor Konsequenzen. Die zentrale gesetzliche Grundlage bildet Artikel 36 der Verordnung 3 zum Arbeitsgesetz (ArGV 3), konkretisiert durch die Wegleitung des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO. Dieser Ratgeber fasst zusammen, was Betriebe in der Schweiz bezüglich Erster Hilfe tatsächlich beachten müssen.

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