Baustelle

Dachwohnung einrichten: Schrägen, Licht und niedrige Zonen nutzen

Dachwohnungen besitzen einen eigenen räumlichen Charakter: Schrägen verändern die nutzbare Höhe, Dachfenster lenken das Tageslicht und niedrige Randbereiche verlangen andere Lösungen als gewöhnliche Zimmerwände. Eine gelungene Einrichtung arbeitet mit diesen Besonderheiten. Hohe Zonen übernehmen Laufwege und Arbeitsplätze, während Flächen unter den Schrägen als Stauraum, Sitzbereich oder ruhiger Rückzugsort dienen. Entscheidend ist eine Planung, die Raumhöhe, Licht, Möblierung und sommerlichen Wärmeschutz gemeinsam betrachtet. Niedrige Möbel, massgefertigte Einbauten und eine mehrstufige Beleuchtung können schwierige Winkel sinnvoll erschliessen. Bei Veränderungen an Dach, Dämmung, Fenstern oder tragenden Bauteilen müssen jedoch Bauphysik, Brandschutz und kantonale beziehungsweise kommunale Vorschriften fachlich geprüft werden.

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Umbauen im bewohnten Haus: Bauetappen, Staubschutz und sichere Provisorien planen

Ein Umbau im bewohnten Haus stellt andere Anforderungen als eine Baustelle ohne Bewohner. Küche, Bad, Verkehrswege und technische Installationen werden gleichzeitig gebraucht und verändert. Handwerker benötigen Platz, Material muss transportiert werden und staubintensive Arbeiten dürfen den verbliebenen Wohnbereich möglichst wenig beeinträchtigen. Damit der Alltag trotzdem funktioniert, müssen Bauablauf und Wohnorganisation von Anfang an gemeinsam geplant werden. Besonders wichtig sind klar getrennte Bauetappen, wirksame Staubabschottungen und Provisorien, die tatsächlich über mehrere Tage oder Wochen funktionieren. Eine improvisierte Kochplatte, eine lose Folie vor der Tür oder ständig wechselnde Zugangswege reichen bei längeren Umbauten meist nicht aus. Gute Planung definiert deshalb vor Baubeginn, welche Räume wann ausfallen, welche Funktionen erhalten bleiben und wie Baustelle und Wohnbereich sicher voneinander getrennt werden.

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Bauen bei Hangdruck und Grundwasser: Abdichtungskonzepte verständlich erklärt

Wer an einem Hang oder in grundwassernahen Bereichen baut, muss Wasser als dauerhafte Einwirkung auf das Gebäude verstehen. Erdberührte Wände und Bodenplatten können zeitweise oder ständig durch Bodenfeuchte, Hangwasser oder Grundwasser beansprucht werden. Dazu kommt der seitliche Erddruck des Hangs. Ein dauerhaft trockenes Untergeschoss entsteht deshalb nicht durch eine einzelne Beschichtung, sondern durch ein abgestimmtes System aus Tragwerk, Abdichtung, Fugenplanung, Wasserführung und gegebenenfalls Auftriebssicherung. Welche Lösung erforderlich ist, entscheidet sich bereits vor dem Aushub. Baugrund, Durchlässigkeit der Bodenschichten, höchster zu erwartender Wasserstand und geplante Nutzung des Untergeschosses bestimmen das Abdichtungskonzept. Die seit 2024 geltende SIA 272 behandelt Abdichtungen und Entwässerungen von Bauten unter Terrain und im Untertagbau und bildet dafür eine zentrale Schweizer Planungsgrundlage.

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Natursteinfassaden restaurieren: Schäden erkennen, geeignete Verfahren wählen

Natursteinfassaden altern sichtbar. Kanten werden weicher, Oberflächen verändern ihre Farbe und einzelne Reparaturen erzählen von früheren Bauphasen. Solche Spuren gehören zur Geschichte eines Gebäudes. Handlungsbedarf entsteht dort, wo Wasser, Salze, Risse, ungeeignete Mörtel oder korrodierende Metallteile die Substanz gefährden. Eine fachgerechte Restaurierung beginnt deshalb nicht mit der Reinigung oder dem Austausch schadhafter Steine. Zuerst müssen Konstruktion, Gesteinsart und Schadensursache geklärt werden. Erst danach lässt sich entscheiden, ob Pflege, Fugensanierung, Festigung, Steinergänzung oder ein teilweiser Austausch sinnvoll ist. Bei geschützten Bauten kommt die Abstimmung mit der Denkmalpflege hinzu.

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Baustellenlogistik auf engem Raum: Material, Maschinen und Zufahrten sicher koordinieren

Wo zwischen Baugrube, Nachbargebäuden und Strasse kaum freie Fläche bleibt, entscheidet die Baustellenlogistik über Tempo, Sicherheit und Qualität. Lieferfahrzeuge, Krane, Baumaschinen, Materiallager und Personen teilen sich wenige Quadratmeter. Damit daraus kein tägliches Provisorium entsteht, müssen Verkehrswege, Umschlagplätze und Transporte bereits vor Baubeginn geplant werden. Ein gutes Logistikkonzept begleitet das Projekt durch alle Bauphasen. Es regelt, wann welches Material eintrifft, wo es abgeladen wird und wie es an den Einbauort gelangt. Gleichzeitig berücksichtigt es öffentliche Verkehrsflächen, Nachbarschaft, Entsorgung und wechselnde Platzverhältnisse. Gerade auf innerstädtischen Baustellen wird die Logistik damit zu einer eigenständigen Planungsaufgabe.

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Keller bauen oder darauf verzichten? Kosten, Nutzung und technische Anforderungen

Ein Keller schafft zusätzliche Fläche, nimmt Haustechnik auf und kann ein Gebäude langfristig flexibler machen. Gleichzeitig gehören Aushub, Betonbau, Abdichtung und Dämmung des Untergeschosses zu den kostenintensiven Teilen eines Neubaus. Ob sich ein Keller lohnt, lässt sich deshalb nicht mit einer einfachen Kostenpauschale beantworten. Grundstück, Grundwasser, Topografie, gewünschte Nutzung und die Qualität der Gebäudehülle bestimmen gemeinsam, welche Lösung sinnvoll ist. Der Entscheid sollte früh fallen. Ein später fehlender Keller lässt sich praktisch nicht nachrüsten, während ein schlecht geplanter Keller über Jahrzehnte Energie, Unterhalt und Sanierungskosten verursachen kann. Besonders wichtig ist die Frage, ob das Untergeschoss lediglich Lager- und Technikflächen aufnehmen oder dauerhaft als beheizter Aufenthaltsbereich genutzt werden soll. Davon hängen Raumhöhe, Tageslicht, Wärmeschutz, Lüftung und Feuchteschutz wesentlich ab.

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Baugrund untersuchen: Was ein geologisches Gutachten vor Baubeginn klärt

Was unter einem Grundstück liegt, bleibt beim Entwurf zunächst unsichtbar – kann aber Fundation, Baugrube, Kosten und Bauablauf entscheidend beeinflussen. Lockergestein, Fels, Auffüllungen, Grundwasser oder wenig tragfähige Schichten verlangen unterschiedliche konstruktive Lösungen. Eine frühzeitige Baugrunduntersuchung macht diese Bedingungen sichtbar und liefert Ingenieuren belastbare Grundlagen für die weitere Planung. Der umgangssprachliche Begriff „geologisches Gutachten“ umfasst bei Bauprojekten häufig eine geologische und geotechnische Beurteilung des Untergrunds. Welche Untersuchungen tatsächlich erforderlich sind, hängt von Gebäude, Grundstück, Baugrund und Risiken ab. Entscheidend ist deshalb nicht ein möglichst umfangreicher Bericht, sondern eine Untersuchungstiefe, die zur konkreten Bauaufgabe passt.

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Vom Entwurf zur Ausführung: Wie Architekturbüros Details baureif entwickeln

Ein überzeugender Entwurf ist noch kein baubares Gebäude. Zwischen Grundriss, Visualisierung und fertiger Konstruktion liegt eine Planungsphase, in der aus gestalterischen Ideen präzise Anschlüsse, Schichtaufbauten, Masse und Materialentscheidungen werden. Architekturbüros müssen dabei Gestaltung, Tragwerk, Gebäudetechnik, Bauphysik, Brandschutz und handwerkliche Möglichkeiten so zusammenführen, dass auf der Baustelle eindeutig gearbeitet werden kann. Gerade an scheinbar kleinen Details entscheidet sich, ob Architektur ihre Qualität bis in die Ausführung behält. Fensteranschlüsse, Fassadenkanten, Dachränder, Sockel, Türen oder Übergänge zwischen verschiedenen Materialien müssen technisch funktionieren und gleichzeitig dem Entwurf entsprechen. Gute Ausführungsplanung ist deshalb keine nachträgliche Zeichenarbeit: Sie übersetzt architektonische Absichten in konkrete, koordinierte und ausführbare Lösungen.

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Die Gebäudehülle verstehen: So wirken Dach, Fassade, Fenster und Sockel zusammen

Die Gebäudehülle trennt beheizte Innenräume von Wind, Regen, Schnee, Hitze und Kälte. Ihre Qualität hängt jedoch nicht allein von Dämmstärken oder einzelnen Materialien ab. Entscheidend ist, ob Dach, Fassade, Fenster und Sockel als zusammenhängendes System funktionieren. Bereits eine kleine Unterbrechung an einem Anschluss kann Wasser eindringen lassen, Wärmeverluste erhöhen oder Feuchtigkeit in die Konstruktion transportieren. Besonders anspruchsvoll sind jene Stellen, an denen Bauteile, Materialien und Handwerksarbeiten aufeinandertreffen. Dachrand, Fensterbank, Fassadenanschluss und Gebäudesockel müssen Wasser ableiten, Luftströmungen begrenzen und die Wärmedämmung möglichst lückenlos fortführen. Eine gute Gebäudehülle entsteht deshalb weniger durch spektakuläre Einzelprodukte als durch sorgfältige Planung und kontrollierte Ausführung.

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Elektriker, Sanitär, Maler & Co.: So klappt die Gewerke-Koordination auf der Baustelle

Auf einer Baustelle kann jedes einzelne Gewerk fachlich sauber arbeiten und trotzdem ein schlechtes Gesamtergebnis entstehen. Der Elektriker braucht Platz für Leitungen und Dosen, der Sanitärinstallateur für Rohre und Vorwände, der Trockenbauer möchte die Konstruktion schliessen, der Maler braucht trockene und unbeschädigte Flächen, der Bodenleger einen ebenen, sauberen Untergrund. Treffen diese Arbeiten zur falschen Zeit oder ohne klare Abstimmung aufeinander, beginnen die typischen Probleme: bereits geschlossene Wände werden wieder geöffnet, Leitungen liegen im Weg, frisch gestrichene Flächen werden beschädigt oder ein fertiger Boden dient plötzlich als Arbeitsfläche für mehrere nachfolgende Gewerke. Die entscheidende Frage lautet deshalb weniger, welches Gewerk grundsätzlich „Vorrang“ hat. Entscheidend sind Planung, Bauablauf und die konkreten Schnittstellen. Wer benötigt welche Fläche zuerst? Welche Leitungen müssen geprüft sein, bevor eine Wand geschlossen wird? Wann gilt ein Untergrund als bereit für den nächsten Arbeitsschritt? Und wer meldet frühzeitig, dass eine Vorleistung nicht stimmt? Gerade bei Umbauten und Ausbauarbeiten entscheidet diese Abstimmung darüber, ob fünf gute Handwerker ein gutes gemeinsames Ergebnis hinterlassen.

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Baustellen-Sommer 2026: Hier wird in der Schweiz derzeit besonders intensiv gebaut

Wer Ende August 2026 durch die Schweiz fährt, kommt an Baustellen kaum vorbei. Auf Autobahnen, an Bahnhöfen, in Städten und auf wichtigen Nord-Süd-Achsen wird derzeit aussergewöhnlich intensiv gebaut. Besonders betroffen sind die A1 zwischen Luterbach und Härkingen, die A2 rund um den Gotthard und im Baselbiet, die A6 zwischen Thun und Spiez sowie mehrere Abschnitte der A9 im Wallis.

Gleichzeitig laufen grosse Bahnprojekte im Raum Zürich, Bern und im Tessin. Viele Arbeiten werden bewusst in den Sommer gelegt – gerade dann, wenn das Wetter günstiger ist und sich umfangreiche Eingriffe technisch überhaupt ausführen lassen.

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Unsichtbare Leitungen finden: Sicher bohren ohne teure Schäden

Ein Bohrloch ist schnell gesetzt. Hinter Verputz, Platten oder Beton können jedoch Stromkabel, Wasserrohre, Heizleitungen, Armierungen und tragende Einlagen liegen. Ein Treffer gefährdet Menschen, unterbricht den Betrieb und kann eine kleine Montage in eine aufwendige Öffnung der Wand verwandeln. Belastbare Prävention entsteht deshalb aus mehreren Bausteinen: Bestandsunterlagen, Sichtprüfung, geeignete Ortungstechnik und eine konsequente Bewertung unsicherer Resultate. Leitungssucher erleichtern diese Arbeit, besitzen aber technische Grenzen. Je nach Messprinzip reagieren sie auf Metall, elektrische Felder, Materialunterschiede oder Wärme. Kunststoffrohre, spannungslose Kabel, feuchte Baustoffe und dicht bewehrter Beton können Anzeigen verfälschen oder Objekte verbergen. Fachgerechtes Vorgehen bedeutet daher, Messwerte als Indizien zu behandeln und bei widersprüchlichen Befunden auf das Bohrloch zu verzichten oder eine vertiefte Bauwerksdiagnostik einzusetzen.

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Muni Max: Warum er noch nicht in Andermatt steht

Vor einem Jahr war er kaum zu übersehen: Muni Max, der gewaltige Holzstier des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2025 in Mollis, wurde zu einem der meistfotografierten Wahrzeichen des Grossanlasses. Nach dem Fest sollte der 182 Tonnen schwere Koloss im Kanton Uri eine neue Heimat erhalten und als «Max der Uristier» auf dem Nätschen oberhalb von Andermatt wieder aufgebaut werden. Doch Ende August 2026 steht Max noch immer nicht dort. Stattdessen lagern seine Einzelteile seit Monaten in Erstfeld. Der Grund ist keine einzelne Panne, sondern eine Kombination aus Baurecht, Standortfragen, Finanzierung, Sicherheitsanforderungen, Einsprachen und wachsendem politischem Widerstand.

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Photovoltaik und Dachsanierung: Wann sich die Kombination für ältere Gebäude wirklich lohnt

Ein Dach kann sonnig, gross und perfekt nach Süden ausgerichtet sein und trotzdem noch lange nicht bereit für eine Photovoltaikanlage. Gerade bei älteren Gebäuden entscheidet zuerst die Bausubstanz: Wie tragfähig ist die Konstruktion? Wie lange hält die Dachdeckung noch? Ist das Unterdach intakt, die Abdichtung dicht und die Befestigung überhaupt ohne problematische Eingriffe möglich? Wer diese Fragen erst stellt, wenn die Solarmodule bereits geliefert sind, plant in der falschen Reihenfolge. Eine Photovoltaikanlage ist auf einen langen Betrieb ausgelegt. EnergieSchweiz empfiehlt deshalb aus wirtschaftlicher Sicht, dass das Dach noch eine Restlebensdauer von mindestens 25 Jahren besitzt. Steht ohnehin bald eine Neueindeckung oder Flachdachsanierung an, lohnt sich häufig die Kombination beider Arbeiten. Das verhindert, dass eine junge PV-Anlage nach wenigen Jahren wieder demontiert, zwischengelagert und anschliessend erneut montiert werden muss. Vor der Bestellung der Module gehört deshalb zuerst das Dach auf den Prüfstand.

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Feuchtes Mauerwerk: Ursachen erkennen und richtig sanieren

Feuchte Wände gehören zu den Warnzeichen, die bei einem Gebäude nicht ignoriert werden sollten. Dunkle Verfärbungen, abplatzender Putz, Salzausblühungen oder ein modriger Geruch können darauf hindeuten, dass Wasser in ein Bauteil gelangt oder dort nicht ausreichend austrocknen kann. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht zuerst, wie die sichtbare Stelle beseitigt wird, sondern woher die Feuchtigkeit überhaupt kommt. Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein: Schlagregen kann durch eine beschädigte Fassade eindringen, Leitungen können undicht werden, Feuchtigkeit kann aus dem Erdreich in Bauteile gelangen oder Wasserdampf aus der Raumluft kann an kalten Oberflächen kondensieren. Auch mangelhafte Anschlüsse an Fenstern, Dächern, Balkonen oder Sockeln kommen infrage.

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Starkregen am Haus: Schutz vor Oberflächenabfluss, Hangwasser und Rückstau

Starkregen kann Gebäude auch weit entfernt von Bächen, Flüssen und Seen überfluten. Kann Niederschlagswasser nicht ausreichend versickern oder von der Entwässerung aufgenommen werden, fliesst es über Strassen, Vorplätze, Gärten und Hänge ab. Besonders gefährdet sind tiefliegende Hauseingänge, Kellerfenster, Lichtschächte, Aussentreppen und Garagenrampen. Ein wirksamer Gebäudeschutz beginnt deshalb bereits beim Gelände und bei den möglichen Fliesswegen. Für die Schweiz steht mit der Gefährdungskarte Oberflächenabfluss eine flächendeckende Grundlage zur Verfügung. Sie zeigt mögliche Abflusswege und Bereiche mit potenzieller Überflutung, ersetzt jedoch keine Beurteilung des einzelnen Grundstücks. Gute Vorsorge verbindet Geländeplanung, geschützte Gebäudeöffnungen und eine fachgerecht ausgeführte Liegenschaftsentwässerung. Mobile Barrieren können das Konzept ergänzen, sind wegen der oft kurzen Vorwarnzeit bei Starkregen jedoch nur bedingt geeignet.

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Junge Menschen für Handwerk und Pflege begeistern: Wie Nachwuchsgewinnung gelingt

Ein Beruf muss für Jugendliche mehr sein als ein Name auf einer Liste. Wer noch nie eine Werkstatt von innen gesehen, eine Solaranlage montiert, mit Holz gearbeitet oder den Alltag auf einer Pflegestation erlebt hat, kann sich unter vielen Ausbildungsberufen nur wenig vorstellen. Genau hier liegt eine grosse Chance für Handwerksbetriebe, Spitäler, Pflegezentren, Spitex-Organisationen und andere Gesundheitsbetriebe: Nachwuchsgewinnung funktioniert besonders gut, wenn Jugendliche Berufe praktisch erleben, junge Berufsleute kennenlernen und erkennen, welche Entwicklungsmöglichkeiten eine Lehre eröffnet.

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Vom Bauernhaus zum Wohnhaus: Historische Gebäude zeitgemäss nutzen

Ein altes Bauernhaus bietet Räume, die ein Neubau kaum nachahmen kann: mächtige Dachstühle, handwerklich gefügte Holzbalken, Natursteinmauern und eine Scheune mit überraschendem Volumen. Genau darin liegt der Reiz einer Umnutzung. Aus dem früheren Zusammenspiel von Wohnen, Stall und Vorrat kann ein Haus für den heutigen Alltag entstehen. Der Weg dorthin verlangt jedoch mehr als einen offenen Grundriss und neue Fenster. Jede Entscheidung greift in ein gewachsenes Baugefüge ein. Wer historische Gebäude zeitgemäss nutzen möchte, muss deshalb zuerst verstehen, was vorhanden ist und was rechtlich verändert werden darf. Tragwerk, Feuchte, Schutzstatus, Zonenlage und frühere Umbauten bestimmen den Spielraum. Dieser Ratgeber zeigt, wie sich Wohnkomfort, Energieeffizienz und Haustechnik mit dem Charakter eines Bauernhauses verbinden lassen und welche Abklärungen vor dem Kauf oder Planungsstart unverzichtbar sind.

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