Allgemein

Backstein, Kalksandstein oder Porenbeton: Welches Mauerwerk passt zum Bauprojekt?

Backstein, Kalksandstein und Porenbeton können tragende und nicht tragende Wände bilden, setzen ihre Stärken aber an unterschiedlichen Stellen ein. Backstein ermöglicht ausgewogene und vielseitige Wandaufbauten, Kalksandstein verbindet hohe Masse mit Tragfähigkeit und Schallschutz, Porenbeton bietet geringes Gewicht und eine gute Wärmedämmung. Die richtige Wahl entsteht deshalb aus der Aufgabe der Wand und nicht aus einem pauschalen Materialurteil. Für Aussenwand, Wohnungstrennwand, Keller oder Innenausbau gelten andere Prioritäten. Statik, Wärme, Schall, Feuchte, Brand, Befestigung und Bauablauf müssen gemeinsam betrachtet werden. Auch innerhalb einer Steinfamilie unterscheiden sich Rohdichte, Festigkeit, Lochbild, Geometrie und Zulassung deutlich. Verbindlich sind immer die Fachplanung, die Schweizer Normen und der dokumentierte Systemaufbau.

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Sporthallen sinnvoll planen: Spannweiten, Bewegungsflächen und robuste Materialien

Eine Sporthalle ist ein hoch beanspruchtes Gebäude: Ballspiele, Geräteturnen, Schulsport, Vereinstraining und Veranstaltungen stellen unterschiedliche Anforderungen an Raumgrösse, Tragwerk und Ausbau. Eine schlüssige Planung beginnt deshalb beim tatsächlichen Bedarf. Erst danach folgen Hallentyp, Spannweite, Sportboden, Wände und technische Anlagen. Fehler in frühen Projektphasen lassen sich später oft nur mit hohen Kosten korrigieren. Zu kleine Sicherheitszonen, ungünstig platzierte Türen, unzureichende Geräteräume oder eine hallige Akustik beeinträchtigen den Betrieb über Jahrzehnte. Gute Sporthallen verbinden klare Bewegungsflächen mit einem stützenfreien Tragwerk, widerstandsfähigen Materialien und überschaubaren Betriebskosten.

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OLMA 2026 in St.Gallen: Tiere, Technik und Genuss mit Gastkanton Schwyz und Brauchtum

Rinder in der Arena, regionale Spezialitäten, Landtechnik und gelebtes Brauchtum: Die OLMA bringt Landwirtschaft, Ernährung und gesellschaftliche Themen mitten nach St.Gallen. Was 1943 als Leistungsschau in einer schwierigen Zeit begann, hat sich zu einer der bedeutendsten Publikumsmessen der Schweiz entwickelt. Die elftägige Herbstmesse verbindet Fachwissen mit Unterhaltung und direkte Begegnungen mit wirtschaftlichem Austausch. Bauernfamilien, Lebensmittelproduzenten, Verbände, Unternehmen und Kantone präsentieren ihre Arbeit einem breiten Publikum. Die nächste Ausgabe findet vom 8. bis 18. Oktober 2026 statt. Gastkanton der 83. OLMA ist Schwyz.

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Bodenplatten richtig ausführen: Untergrund, Bewehrung, Betonage und Abdichtung

Eine Bodenplatte übernimmt weit mehr als die sichtbare Last des Gebäudes. Sie verteilt Kräfte in den Baugrund, bildet die Basis für Wände und Stützen und ist Teil des Schutzes gegen Feuchtigkeit aus dem Erdreich. Fehler im Untergrund, verschobene Bewehrungen oder mangelhaft abgedichtete Fugen lassen sich nach der Betonage nur mit grossem Aufwand beheben. Eine fachgerechte Ausführung beginnt deshalb mit Baugrund und Planung, lange bevor der erste Beton auf die Baustelle gelangt. Aufbau und Dimensionierung einer Bodenplatte richten sich nach Gebäude, Tragwerk, Untergrund, Grundwasser, Nutzung und Abdichtungskonzept. Allgemeine Musteraufbauten können diese projektspezifische Planung nicht ersetzen. Geotechniker, Bauingenieure, Fachplaner und ausführende Unternehmen müssen ihre Angaben früh koordinieren, damit Tragwirkung, Gebäudetechnik, Wärmeschutz und Feuchteschutz zusammenpassen.

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Modulares Bauen ohne Einheitslook: So schafft das Raster echte Gestaltungsfreiheit

Modulares Bauen verlagert wesentliche Entscheidungen und Arbeitsschritte von der Baustelle in die Planung und Produktion. Tragwerk, Raumabmessungen, Gebäudetechnik und Anschlüsse werden früh aufeinander abgestimmt, damit Elemente oder ganze Raumzellen im Werk präzise gefertigt werden können. Das beschleunigt die Montage und verbessert die Planbarkeit. Gestalterische Qualität entsteht jedoch nur, wenn das System als architektonisches Werkzeug verstanden wird. Hinter dem Begriff stehen unterschiedliche Bauweisen. Manche Projekte bestehen aus dreidimensionalen Raummodulen, andere aus vorgefertigten Wand-, Decken- und Fassadenelementen. Hybride Konzepte kombinieren industrielle Bauteile mit konventionell errichteten Gebäudeteilen. Entscheidend ist deshalb nicht, ob ein Gebäude modular genannt wird, sondern wie konsequent Raster, Schnittstellen, Produktion, Transport und spätere Nutzung zusammenpassen.

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Balkone nachträglich anbauen: Konstruktionen, Anschlüsse und Planungsschritte

Ein nachträglich angebauter Balkon erweitert eine Wohnung um einen geschützten Aussenbereich und verändert zugleich Tragwerk, Fassade und Erscheinungsbild des Gebäudes. Damit aus der gewünschten Zusatzfläche kein konstruktives oder bauphysikalisches Problem entsteht, müssen Lastabtragung, Fundamente, Fassadenanschlüsse, Balkontüren, Entwässerung und Absturzsicherung zusammen geplant werden. Die passende Lösung hängt wesentlich vom Bestand und vom verfügbaren Raum vor der Fassade ab. Ein Balkonanbau ist deshalb kein isolierter Metallbauauftrag. Architektur, Bauingenieurwesen, Gebäudehülle, Brandschutz und Bewilligungsverfahren greifen unmittelbar ineinander. Besonders bei Mehrfamilienhäusern kommen die Interessen der Eigentümerschaft, bestehende Mietverhältnisse und ein Bauablauf bei bewohntem Gebäude hinzu.

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Baugerüste verstehen: Gerüstarten, Aufbau und sichere Nutzung

Baugerüste schaffen dort Arbeitsplätze und Verkehrswege, wo Fassaden, Dächer oder andere Gebäudeteile vom Boden aus nicht sicher erreichbar sind. Hinter den scheinbar einfachen Konstruktionen aus Rahmen, Belägen und Geländern steckt jedoch ein genau geplantes System. Gerüstart, Belastung, Untergrund, Verankerung, Zugänge und Absturzsicherung müssen zur vorgesehenen Arbeit passen. Ein Fassadengerüst für Verputzarbeiten erfüllt andere Aufgaben als ein Rollgerüst im Innenausbau oder ein Schutzgerüst, das Personen und Material vor einem Absturz auffangen soll. Gerüste sind deshalb keine provisorischen Plattformen, die auf der Baustelle nach Bedarf verändert werden können. In der Schweiz regelt die Bauarbeitenverordnung zentrale Anforderungen an Planung, Erstellung und Nutzung. Gerüstbauunternehmen erstellen und verändern die Konstruktion, während die späteren Benutzer vor Arbeitsbeginn auf erkennbare Mängel achten müssen. Wer die wichtigsten Gerüstarten und Bauteile kennt, kann besser verstehen, weshalb fehlende Geländer, entfernte Verankerungen oder überladene Arbeitsflächen ein ernstes Sicherheitsproblem darstellen.

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Bauen & Modernisieren 2026: Vier Tage frischer Ideen für das Eigenheim in Zürich

Vom 17. bis 20. September 2026 wird die Messe Zürich zum Treffpunkt für Eigenheimbesitzer, Bauherren und Fachleute: Die 55. Bauen & Modernisieren präsentiert aktuelle Lösungen rund um Bauen, Sanieren, Wohnen und Energie. Während vier Messetagen zeigen rund 140 Aussteller ihre Produkte, Dienstleistungen und Innovationen. Ergänzt wird die Ausstellung durch etwa 40 Fachvorträge und mehrere thematische Foren.

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Metallbau rund ums Haus: Geländer, Treppen und Vordächer nach Mass

Geländer sichern Balkone und Treppen, Vordächer schützen Eingänge, Aussentreppen erschliessen unterschiedliche Ebenen. Damit solche Metallbauteile dauerhaft funktionieren, müssen Gestaltung, Tragwerk, Korrosionsschutz und Anschlüsse zusammenpassen. Die Planung beginnt deshalb beim Gebäude und seiner Nutzung: Ein Geländer vor einer Familienwohnung stellt andere Anforderungen als eine Absturzsicherung in einem selten betretenen Bereich. Massgefertigte Lösungen lassen sich auf bestehende Fassaden, schwierige Grundstücke und individuelle architektonische Vorstellungen abstimmen. Entscheidend sind eine fachgerechte Bemessung, geeignete Werkstoffe und eine Montage, bei der Feuchtigkeit, Wärmebrücken und die Beschaffenheit des Untergrunds berücksichtigt werden. Auch der spätere Unterhalt gehört bereits in die Planung.

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Feuerwehrdrohnen mit Wärmebildkamera: Glutnester aus der Luft erkennen

Feuerwehrdrohnen verschaffen der Einsatzleitung innerhalb kurzer Zeit einen Überblick über Brände, beschädigte Gebäude und schwer zugängliches Gelände. Mit Wärmebildkameras können sie auffällige Temperaturunterschiede sichtbar machen, Brandherde eingrenzen und Bereiche kontrollieren, die für Einsatzkräfte nur unter hohem Risiko erreichbar wären. Die Technik liefert jedoch keine fertigen Entscheidungen. Ein Wärmebild zeigt Oberflächentemperaturen und thermische Auffälligkeiten, kann aber weder durch Wände sehen noch einen Brand zweifelsfrei beurteilen. Entscheidend bleiben ausgebildete Piloten, erfahrene Bildauswerter, klare Einsatzaufträge und die Einordnung der Aufnahmen durch die Einsatzleitung.

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Innerbetriebliche Verkehrswege: Breiten, Markierungen und sichere Kreuzungen

Innerbetriebliche Verkehrswege verbinden Arbeitsplätze, Lagerflächen, Maschinen, Wareneingang und Versand. Auf denselben Flächen bewegen sich Fussgänger, Hubwagen, Stapler und andere Fahrzeuge – teilweise gleichzeitig und mit eingeschränkter Sicht. Sichere Verkehrsführung entsteht deshalb nicht allein durch farbige Linien am Boden, sondern durch ausreichend breite Wege, klare Trennung der Verkehrsarten, übersichtliche Kreuzungen und dauerhaft freie Sicherheitsbereiche. Besonders kritisch sind Stellen, an denen sich unterschiedliche Bewegungsrichtungen treffen. Ein Staplerfahrer sieht hinter einer Regalreihe möglicherweise erst spät, dass eine Person den Fahrweg kreuzt. Umgekehrt können abgestellte Paletten, Maschinen oder temporäre Arbeitsbereiche ursprünglich sichere Sichtachsen verändern. Verkehrswege müssen deshalb bereits bei der Planung auf Fahrzeuge, Güter und Personen ausgelegt und anschliessend regelmässig überprüft werden.

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Ergonomische Packplätze gestalten: Kürzere Wege und weniger körperliche Belastung

Ein guter Packplatz bringt Material, Kartons, Ware, Hilfsmittel und Versandtechnik in eine sinnvolle Reihenfolge. Dadurch entstehen kürzere Greifwege, weniger unnötiges Bücken und Drehen sowie ein gleichmässigerer Arbeitsablauf. Gerade in Versand, Produktion und Lager wiederholen sich einzelne Bewegungen teilweise viele Hundert Mal pro Schicht. Kleine ungünstige Abläufe können sich deshalb zu einer erheblichen körperlichen Belastung summieren. Ergonomie beginnt am Packplatz nicht mit einem einzelnen höhenverstellbaren Tisch, sondern mit der gemeinsamen Planung von Arbeitsfläche, Materialfluss, Greifräumen und Transportwegen. Auch die Produktivität profitiert von dieser Betrachtung. Wenn Kartons, Klebeband, Etiketten und fertige Pakete dort bereitstehen, wo sie im Ablauf benötigt werden, entfallen Suchbewegungen und unnötige Schritte. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Suva empfiehlt bei körperlich belastenden Tätigkeiten ausdrücklich, Arbeitsplätze ergonomisch einzurichten, Abläufe zu optimieren, Hilfsmittel einzusetzen und einseitige Belastungen durch Haltungs- oder Tätigkeitswechsel zu reduzieren.

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Sozialräume im Betrieb: Garderoben, Pausenbereiche und Sanitäranlagen

Garderoben, Pausenräume und sanitäre Anlagen gehören zur betrieblichen Infrastruktur und sollten ebenso sorgfältig geplant werden wie Arbeitsplätze, Lager oder Werkstätten. Die Anforderungen richten sich dabei nicht allein nach der Zahl der Beschäftigten. Arbeitszeitmodell, Verschmutzungsgrad, notwendiger Kleiderwechsel, körperliche Belastung und betriebliche Abläufe bestimmen mit, welche Einrichtungen benötigt werden und wie sie angeordnet sein sollten. Gut geplante Sozialräume erleichtern Hygiene und Erholung und verhindern zugleich unnötige Wege zwischen Arbeitsplatz, Garderobe und Sanitärbereich. In der Schweiz bildet insbesondere die Verordnung 3 zum Arbeitsgesetz den rechtlichen Rahmen. Die SECO-Wegleitung konkretisiert Anforderungen an Garderoben, Waschanlagen, Toiletten sowie Ess- und Aufenthaltsgelegenheiten. Dabei gilt kein einheitliches Schema für jeden Betrieb: Die konkrete Ausgestaltung muss zu den betrieblichen Verhältnissen passen. Sozialräume sind hygienisch einwandfrei zu halten und Anforderungen an Beleuchtung, Raumklima, Lüftung sowie Verkehrs- und Fluchtwege gelten sinngemäss auch dort.

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Werkbänke richtig konfigurieren: Arbeitshöhe, Oberfläche, Stauraum und Zubehör

Eine Werkbank ist weit mehr als eine stabile Platte auf einem Untergestell. Sie bestimmt, in welcher Haltung gearbeitet wird, wie weit Werkzeuge entfernt liegen, welche Kräfte sicher übertragen werden können und wie schnell Material zwischen Bearbeitung, Kontrolle und Ablage bewegt wird. Eine gute Konfiguration beginnt deshalb nicht beim Schubladenkatalog, sondern bei den tatsächlichen Tätigkeiten: Feinarbeit, Montage, kräftiges Bearbeiten, Prüfen und Reparieren stellen unterschiedliche Anforderungen an Arbeitshöhe, Oberfläche, Stauraum und Zubehör. Besonders wichtig ist die Anpassung an Körpergrösse und Arbeitsaufgabe. Das SECO nennt die Ellbogenhöhe als zentrales Bezugsmass: Feine Arbeiten können oberhalb der Ellbogenhöhe sinnvoll sein, manuelle Tätigkeiten eher etwas darunter und Arbeiten mit deutlichem Krafteinsatz nochmals tiefer. Höhenverstellbare Werkbänke sind deshalb vor allem dort interessant, wo mehrere Personen denselben Arbeitsplatz nutzen oder regelmässig zwischen unterschiedlichen Tätigkeiten gewechselt wird.

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Lagerplätze systematisch planen: Von der Artikelanalyse bis zur Regalbelegung

Ein gut organisiertes Lager entsteht nicht dadurch, dass freie Regalfächer möglichst schnell gefüllt werden. Jeder Lagerplatz sollte zu Artikelgrösse, Gewicht, Umschlagshäufigkeit, Entnahmeart und Bestandsschwankungen passen. Erst eine strukturierte Artikelanalyse zeigt, welche Waren nahe an Kommissionierung und Warenausgang gehören, welche dauerhaft feste Plätze benötigen und welche flexibel eingelagert werden können. Auf dieser Grundlage lassen sich Regalzonen so belegen, dass Wege kürzer, Bestände transparenter und unnötige Umlagerungen seltener werden. Die Planung verbindet Logistik mit Arbeitssicherheit. Schwere Güter benötigen andere Ebenen als leichte Kleinteile, häufig entnommene Artikel sollten ergonomisch erreichbar sein und kein Lagerplatz darf die zulässige Tragfähigkeit von Regal, Ladeeinheit oder Boden überschreiten. Gleichzeitig müssen Verkehrs- und Fluchtwege frei bleiben. Eine nachhaltige Regalbelegung entsteht deshalb aus Daten, klaren Platzregeln und regelmässiger Kontrolle – nicht aus einer einmaligen Aufräumaktion.

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Smart Home ohne Technikfrust: Geräte, Standards und zentrale Steuerung

Ein Smart Home muss weder mit einem Technikraum voller Zentralen beginnen noch den gesamten Haushalt automatisieren. Für den Einstieg genügt ein klarer Anwendungsfall: Licht zeitabhängig schalten, die Raumtemperatur besser regeln oder bei einem offenen Fenster eine Meldung auslösen. Entscheidend ist, Geräte nicht isoliert zu kaufen, sondern ihre Funktechnik, Steuerungsplattform, Updateversorgung und Bedienbarkeit zusammen zu betrachten. Die technische Vielfalt bleibt anspruchsvoll: Matter, Thread, WLAN, Zigbee, Z-Wave und Bluetooth erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Hinzu kommen Hersteller-Apps, Sprachassistenten, Bridges und lokale Steuerzentralen. Wer diese Ebenen trennt, erkennt schneller, welche Komponenten tatsächlich gebraucht werden. Ein schrittweiser Aufbau mit manuellen Rückfallebenen schützt vor Fehlkäufen und hält das Zuhause auch bei einer Internetstörung bedienbar.

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Biobitumen: Wie biobasierte Bindemittel den Asphalt verändern

Biobitumen soll fossiles Bitumen im Asphalt teilweise oder vollständig ersetzen. Als Rohstoffe kommen unter anderem Lignin, Pflanzenöle, Nebenprodukte der Forstwirtschaft, Pyrolyseöle und Flüssigkeiten aus Cashewschalen infrage. Die Herkunft allein macht ein Bindemittel jedoch noch nicht nachhaltig: Technische Lebensdauer, Transporte, Verarbeitung, Flächennutzung und spätere Wiederverwertung entscheiden über die tatsächliche Umweltbilanz. Asphalt muss bei Sommerhitze, Frost, Schwerverkehr und Feuchtigkeit zuverlässig funktionieren. Neue Bindemittel können daher nicht allein anhand ihres biogenen Anteils beurteilt werden. Laborprüfungen, Versuchsstrecken und langjährige Beobachtungen müssen zeigen, ob sie Verformung, Rissbildung und Alterung ebenso gut widerstehen wie etablierte Produkte.

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Besprechungsräume ausstatten: Möbel, Medientechnik und Raumakustik

Ein guter Besprechungsraum unterstützt Entscheidungen, konzentrierte Gespräche und hybride Zusammenarbeit, ohne selbst zum Thema zu werden. Dafür müssen Möblierung, Bild und Ton, Licht, Lüftung sowie Akustik als zusammenhängendes System geplant werden. Ein teurer Bildschirm gleicht weder einen halligen Raum noch eine ungünstige Sitzordnung aus. Unternehmen gewinnen deshalb mehr durch ein präzises Nutzungsprofil als durch eine lange Einkaufsliste. Teilnehmerzahl, Sitzungsdauer, Vertraulichkeit, Arbeitsformen und technische Plattformen bestimmen, welche Ausstattung tatsächlich trägt. Der folgende Leitfaden ordnet die wichtigsten Entscheidungen ein und zeigt, wie sich Fehlkäufe, Medienbrüche und spätere Umbauten vermeiden lassen.

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