Bodenplatten richtig ausführen: Untergrund, Bewehrung, Betonage und Abdichtung

Eine Bodenplatte übernimmt weit mehr als die sichtbare Last des Gebäudes. Sie verteilt Kräfte in den Baugrund, bildet die Basis für Wände und Stützen und ist Teil des Schutzes gegen Feuchtigkeit aus dem Erdreich. Fehler im Untergrund, verschobene Bewehrungen oder mangelhaft abgedichtete Fugen lassen sich nach der Betonage nur mit grossem Aufwand beheben. Eine fachgerechte Ausführung beginnt deshalb mit Baugrund und Planung, lange bevor der erste Beton auf die Baustelle gelangt. Aufbau und Dimensionierung einer Bodenplatte richten sich nach Gebäude, Tragwerk, Untergrund, Grundwasser, Nutzung und Abdichtungskonzept. Allgemeine Musteraufbauten können diese projektspezifische Planung nicht ersetzen. Geotechniker, Bauingenieure, Fachplaner und ausführende Unternehmen müssen ihre Angaben früh koordinieren, damit Tragwirkung, Gebäudetechnik, Wärmeschutz und Feuchteschutz zusammenpassen.

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Modulares Bauen ohne Einheitslook: So schafft das Raster echte Gestaltungsfreiheit

Modulares Bauen verlagert wesentliche Entscheidungen und Arbeitsschritte von der Baustelle in die Planung und Produktion. Tragwerk, Raumabmessungen, Gebäudetechnik und Anschlüsse werden früh aufeinander abgestimmt, damit Elemente oder ganze Raumzellen im Werk präzise gefertigt werden können. Das beschleunigt die Montage und verbessert die Planbarkeit. Gestalterische Qualität entsteht jedoch nur, wenn das System als architektonisches Werkzeug verstanden wird. Hinter dem Begriff stehen unterschiedliche Bauweisen. Manche Projekte bestehen aus dreidimensionalen Raummodulen, andere aus vorgefertigten Wand-, Decken- und Fassadenelementen. Hybride Konzepte kombinieren industrielle Bauteile mit konventionell errichteten Gebäudeteilen. Entscheidend ist deshalb nicht, ob ein Gebäude modular genannt wird, sondern wie konsequent Raster, Schnittstellen, Produktion, Transport und spätere Nutzung zusammenpassen.

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Balkone nachträglich anbauen: Konstruktionen, Anschlüsse und Planungsschritte

Ein nachträglich angebauter Balkon erweitert eine Wohnung um einen geschützten Aussenbereich und verändert zugleich Tragwerk, Fassade und Erscheinungsbild des Gebäudes. Damit aus der gewünschten Zusatzfläche kein konstruktives oder bauphysikalisches Problem entsteht, müssen Lastabtragung, Fundamente, Fassadenanschlüsse, Balkontüren, Entwässerung und Absturzsicherung zusammen geplant werden. Die passende Lösung hängt wesentlich vom Bestand und vom verfügbaren Raum vor der Fassade ab. Ein Balkonanbau ist deshalb kein isolierter Metallbauauftrag. Architektur, Bauingenieurwesen, Gebäudehülle, Brandschutz und Bewilligungsverfahren greifen unmittelbar ineinander. Besonders bei Mehrfamilienhäusern kommen die Interessen der Eigentümerschaft, bestehende Mietverhältnisse und ein Bauablauf bei bewohntem Gebäude hinzu.

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Baugerüste verstehen: Gerüstarten, Aufbau und sichere Nutzung

Baugerüste schaffen dort Arbeitsplätze und Verkehrswege, wo Fassaden, Dächer oder andere Gebäudeteile vom Boden aus nicht sicher erreichbar sind. Hinter den scheinbar einfachen Konstruktionen aus Rahmen, Belägen und Geländern steckt jedoch ein genau geplantes System. Gerüstart, Belastung, Untergrund, Verankerung, Zugänge und Absturzsicherung müssen zur vorgesehenen Arbeit passen. Ein Fassadengerüst für Verputzarbeiten erfüllt andere Aufgaben als ein Rollgerüst im Innenausbau oder ein Schutzgerüst, das Personen und Material vor einem Absturz auffangen soll. Gerüste sind deshalb keine provisorischen Plattformen, die auf der Baustelle nach Bedarf verändert werden können. In der Schweiz regelt die Bauarbeitenverordnung zentrale Anforderungen an Planung, Erstellung und Nutzung. Gerüstbauunternehmen erstellen und verändern die Konstruktion, während die späteren Benutzer vor Arbeitsbeginn auf erkennbare Mängel achten müssen. Wer die wichtigsten Gerüstarten und Bauteile kennt, kann besser verstehen, weshalb fehlende Geländer, entfernte Verankerungen oder überladene Arbeitsflächen ein ernstes Sicherheitsproblem darstellen.

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Notfall Sanitär Schweiz: Rohrbruch, Lecksuche und Wasserschäden

Es passiert meist genau dann, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Mitten in der Nacht tropft plötzlich Wasser von der Decke. Nach Feierabend steht der Keller unter Wasser, weil ein Rohr geplatzt ist. Oder das WC läuft über, während Gäste im Haus sind. Solche Situationen bringen Menschen schnell an ihre Grenzen. Denn Wasser kennt keine Uhrzeit – und wenn Leitungen versagen, kann aus einem kleinen Problem innerhalb kurzer Zeit ein grosser Schaden entstehen. Gerade in diesen Momenten zeigt sich, wie wichtig ein verlässlicher Sanitär-Notdienst ist. Ein Wasserrohrbruch, ein verstopfter Abfluss oder eine ausgefallene Heizung lassen sich selten mit einfachen Mitteln beheben. Was es dann braucht, sind Fachleute, die sofort reagieren, die Situation ruhig einschätzen und den Schaden professionell beheben. Genau hier setzt die Notfall Sanitär Schweiz GmbH an. Das Unternehmen mit Sitz in Sursee ist rund um die Uhr erreichbar und sorgt mit regionalen Einsatzteams dafür, dass Hilfe schnell vor Ort ist – oft innerhalb von 30 bis 60 Minuten in Zürich, Luzern, Aargau, Basel, Zug und weiteren Regionen wie Basel-Landschaft und Solothurn.

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A. Keusch GmbH: Schreitbagger, Maschinenvermietung und Muldenservice

Ein steiles Bachufer, eine überwucherte Böschung oder ein Hang, der mit herkömmlichen Maschinen kaum erreichbar ist: Manche Arbeiten finden dort statt, wo klassische Lösungen an ihre Grenzen stossen. Während auf ebenen Baustellen viele Maschinen zuverlässig ihren Dienst leisten, sind in schwierigem Gelände Erfahrung, Fingerspitzengefühl und die passende Technik gefragt. Genau hier zeigt sich, wie vielseitig moderne Spezialmaschinen heute eingesetzt werden können. Ob entlang von Gewässern, an Waldrändern, auf steilen Hängen oder in schwer zugänglichen Bereichen – für jede Herausforderung braucht es die richtige Lösung. Die A. Keusch GmbH aus Sarmenstorf hat sich auf genau diese Aufgaben spezialisiert. Hinter dem Unternehmen steht Geschäftsführer André Keusch, der Privatpersonen, Gemeinden, Bauunternehmen und weitere Auftraggeber mit einem vielseitigen Maschinenpark und praktischem Know-how unterstützt. Neben anspruchsvollen Schreitbaggerarbeiten gehören auch Holzereiarbeiten, Gehölzpflege, Maschinenvermietung, Muldenservice sowie die Personalvermietung zum Angebot. Besonders die vielseitigen Menzi-Muck-Maschinen ermöglichen Einsätze an Orten, die für herkömmliche Bagger oft nur schwer oder gar nicht erreichbar sind.

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Bauen & Modernisieren 2026: Vier Tage frischer Ideen für das Eigenheim in Zürich

Vom 17. bis 20. September 2026 wird die Messe Zürich zum Treffpunkt für Eigenheimbesitzer, Bauherren und Fachleute: Die 55. Bauen & Modernisieren präsentiert aktuelle Lösungen rund um Bauen, Sanieren, Wohnen und Energie. Während vier Messetagen zeigen rund 140 Aussteller ihre Produkte, Dienstleistungen und Innovationen. Ergänzt wird die Ausstellung durch etwa 40 Fachvorträge und mehrere thematische Foren.

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Metallbau rund ums Haus: Geländer, Treppen und Vordächer nach Mass

Geländer sichern Balkone und Treppen, Vordächer schützen Eingänge, Aussentreppen erschliessen unterschiedliche Ebenen. Damit solche Metallbauteile dauerhaft funktionieren, müssen Gestaltung, Tragwerk, Korrosionsschutz und Anschlüsse zusammenpassen. Die Planung beginnt deshalb beim Gebäude und seiner Nutzung: Ein Geländer vor einer Familienwohnung stellt andere Anforderungen als eine Absturzsicherung in einem selten betretenen Bereich. Massgefertigte Lösungen lassen sich auf bestehende Fassaden, schwierige Grundstücke und individuelle architektonische Vorstellungen abstimmen. Entscheidend sind eine fachgerechte Bemessung, geeignete Werkstoffe und eine Montage, bei der Feuchtigkeit, Wärmebrücken und die Beschaffenheit des Untergrunds berücksichtigt werden. Auch der spätere Unterhalt gehört bereits in die Planung.

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Feuerwehrdrohnen mit Wärmebildkamera: Glutnester aus der Luft erkennen

Feuerwehrdrohnen verschaffen der Einsatzleitung innerhalb kurzer Zeit einen Überblick über Brände, beschädigte Gebäude und schwer zugängliches Gelände. Mit Wärmebildkameras können sie auffällige Temperaturunterschiede sichtbar machen, Brandherde eingrenzen und Bereiche kontrollieren, die für Einsatzkräfte nur unter hohem Risiko erreichbar wären. Die Technik liefert jedoch keine fertigen Entscheidungen. Ein Wärmebild zeigt Oberflächentemperaturen und thermische Auffälligkeiten, kann aber weder durch Wände sehen noch einen Brand zweifelsfrei beurteilen. Entscheidend bleiben ausgebildete Piloten, erfahrene Bildauswerter, klare Einsatzaufträge und die Einordnung der Aufnahmen durch die Einsatzleitung.

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Rauch, Russ, Löschwasser: Schäden nach einem Brand richtig beurteilen

Nach einem Brand stehen sichtbare Schäden durch Feuer und Hitze im Mittelpunkt. Verkohlte Gegenstände, verrusste Räume oder zerstörte Einrichtungen machen das Ausmass sofort erkennbar. Viele Folgen entstehen jedoch erst danach. Rauch, Russ, Löschwasser und aggressive Rückstände breiten sich häufig weit über den eigentlichen Brandbereich hinaus aus und belasten Materialien, Technik und Raumluft. Wissenswertes und Tipps rund um Brandschäden und Spezialreinigung präsentiert handwerker24.ch in Kooperation mit der JPG Group.

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Innerbetriebliche Verkehrswege: Breiten, Markierungen und sichere Kreuzungen

Innerbetriebliche Verkehrswege verbinden Arbeitsplätze, Lagerflächen, Maschinen, Wareneingang und Versand. Auf denselben Flächen bewegen sich Fussgänger, Hubwagen, Stapler und andere Fahrzeuge – teilweise gleichzeitig und mit eingeschränkter Sicht. Sichere Verkehrsführung entsteht deshalb nicht allein durch farbige Linien am Boden, sondern durch ausreichend breite Wege, klare Trennung der Verkehrsarten, übersichtliche Kreuzungen und dauerhaft freie Sicherheitsbereiche. Besonders kritisch sind Stellen, an denen sich unterschiedliche Bewegungsrichtungen treffen. Ein Staplerfahrer sieht hinter einer Regalreihe möglicherweise erst spät, dass eine Person den Fahrweg kreuzt. Umgekehrt können abgestellte Paletten, Maschinen oder temporäre Arbeitsbereiche ursprünglich sichere Sichtachsen verändern. Verkehrswege müssen deshalb bereits bei der Planung auf Fahrzeuge, Güter und Personen ausgelegt und anschliessend regelmässig überprüft werden.

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Ergonomische Packplätze gestalten: Kürzere Wege und weniger körperliche Belastung

Ein guter Packplatz bringt Material, Kartons, Ware, Hilfsmittel und Versandtechnik in eine sinnvolle Reihenfolge. Dadurch entstehen kürzere Greifwege, weniger unnötiges Bücken und Drehen sowie ein gleichmässigerer Arbeitsablauf. Gerade in Versand, Produktion und Lager wiederholen sich einzelne Bewegungen teilweise viele Hundert Mal pro Schicht. Kleine ungünstige Abläufe können sich deshalb zu einer erheblichen körperlichen Belastung summieren. Ergonomie beginnt am Packplatz nicht mit einem einzelnen höhenverstellbaren Tisch, sondern mit der gemeinsamen Planung von Arbeitsfläche, Materialfluss, Greifräumen und Transportwegen. Auch die Produktivität profitiert von dieser Betrachtung. Wenn Kartons, Klebeband, Etiketten und fertige Pakete dort bereitstehen, wo sie im Ablauf benötigt werden, entfallen Suchbewegungen und unnötige Schritte. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Suva empfiehlt bei körperlich belastenden Tätigkeiten ausdrücklich, Arbeitsplätze ergonomisch einzurichten, Abläufe zu optimieren, Hilfsmittel einzusetzen und einseitige Belastungen durch Haltungs- oder Tätigkeitswechsel zu reduzieren.

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Sozialräume im Betrieb: Garderoben, Pausenbereiche und Sanitäranlagen

Garderoben, Pausenräume und sanitäre Anlagen gehören zur betrieblichen Infrastruktur und sollten ebenso sorgfältig geplant werden wie Arbeitsplätze, Lager oder Werkstätten. Die Anforderungen richten sich dabei nicht allein nach der Zahl der Beschäftigten. Arbeitszeitmodell, Verschmutzungsgrad, notwendiger Kleiderwechsel, körperliche Belastung und betriebliche Abläufe bestimmen mit, welche Einrichtungen benötigt werden und wie sie angeordnet sein sollten. Gut geplante Sozialräume erleichtern Hygiene und Erholung und verhindern zugleich unnötige Wege zwischen Arbeitsplatz, Garderobe und Sanitärbereich. In der Schweiz bildet insbesondere die Verordnung 3 zum Arbeitsgesetz den rechtlichen Rahmen. Die SECO-Wegleitung konkretisiert Anforderungen an Garderoben, Waschanlagen, Toiletten sowie Ess- und Aufenthaltsgelegenheiten. Dabei gilt kein einheitliches Schema für jeden Betrieb: Die konkrete Ausgestaltung muss zu den betrieblichen Verhältnissen passen. Sozialräume sind hygienisch einwandfrei zu halten und Anforderungen an Beleuchtung, Raumklima, Lüftung sowie Verkehrs- und Fluchtwege gelten sinngemäss auch dort.

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Lachen SZ: Nach Schweissarbeiten gerät Fassade in Brand – Arbeiter löschen Feuer

Am Montagmorgen, 7. September 2026, kurz vor 8.30 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass eine Fassade an einem Gebäude an der Ilgenstrasse in Lachen Rauch verursache. Vor Ort anwesende Arbeiter konnten den Brand selbstständig löschen.

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Werkbänke richtig konfigurieren: Arbeitshöhe, Oberfläche, Stauraum und Zubehör

Eine Werkbank ist weit mehr als eine stabile Platte auf einem Untergestell. Sie bestimmt, in welcher Haltung gearbeitet wird, wie weit Werkzeuge entfernt liegen, welche Kräfte sicher übertragen werden können und wie schnell Material zwischen Bearbeitung, Kontrolle und Ablage bewegt wird. Eine gute Konfiguration beginnt deshalb nicht beim Schubladenkatalog, sondern bei den tatsächlichen Tätigkeiten: Feinarbeit, Montage, kräftiges Bearbeiten, Prüfen und Reparieren stellen unterschiedliche Anforderungen an Arbeitshöhe, Oberfläche, Stauraum und Zubehör. Besonders wichtig ist die Anpassung an Körpergrösse und Arbeitsaufgabe. Das SECO nennt die Ellbogenhöhe als zentrales Bezugsmass: Feine Arbeiten können oberhalb der Ellbogenhöhe sinnvoll sein, manuelle Tätigkeiten eher etwas darunter und Arbeiten mit deutlichem Krafteinsatz nochmals tiefer. Höhenverstellbare Werkbänke sind deshalb vor allem dort interessant, wo mehrere Personen denselben Arbeitsplatz nutzen oder regelmässig zwischen unterschiedlichen Tätigkeiten gewechselt wird.

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Lagerplätze systematisch planen: Von der Artikelanalyse bis zur Regalbelegung

Ein gut organisiertes Lager entsteht nicht dadurch, dass freie Regalfächer möglichst schnell gefüllt werden. Jeder Lagerplatz sollte zu Artikelgrösse, Gewicht, Umschlagshäufigkeit, Entnahmeart und Bestandsschwankungen passen. Erst eine strukturierte Artikelanalyse zeigt, welche Waren nahe an Kommissionierung und Warenausgang gehören, welche dauerhaft feste Plätze benötigen und welche flexibel eingelagert werden können. Auf dieser Grundlage lassen sich Regalzonen so belegen, dass Wege kürzer, Bestände transparenter und unnötige Umlagerungen seltener werden. Die Planung verbindet Logistik mit Arbeitssicherheit. Schwere Güter benötigen andere Ebenen als leichte Kleinteile, häufig entnommene Artikel sollten ergonomisch erreichbar sein und kein Lagerplatz darf die zulässige Tragfähigkeit von Regal, Ladeeinheit oder Boden überschreiten. Gleichzeitig müssen Verkehrs- und Fluchtwege frei bleiben. Eine nachhaltige Regalbelegung entsteht deshalb aus Daten, klaren Platzregeln und regelmässiger Kontrolle – nicht aus einer einmaligen Aufräumaktion.

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Smart Home ohne Technikfrust: Geräte, Standards und zentrale Steuerung

Ein Smart Home muss weder mit einem Technikraum voller Zentralen beginnen noch den gesamten Haushalt automatisieren. Für den Einstieg genügt ein klarer Anwendungsfall: Licht zeitabhängig schalten, die Raumtemperatur besser regeln oder bei einem offenen Fenster eine Meldung auslösen. Entscheidend ist, Geräte nicht isoliert zu kaufen, sondern ihre Funktechnik, Steuerungsplattform, Updateversorgung und Bedienbarkeit zusammen zu betrachten. Die technische Vielfalt bleibt anspruchsvoll: Matter, Thread, WLAN, Zigbee, Z-Wave und Bluetooth erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Hinzu kommen Hersteller-Apps, Sprachassistenten, Bridges und lokale Steuerzentralen. Wer diese Ebenen trennt, erkennt schneller, welche Komponenten tatsächlich gebraucht werden. Ein schrittweiser Aufbau mit manuellen Rückfallebenen schützt vor Fehlkäufen und hält das Zuhause auch bei einer Internetstörung bedienbar.

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Biobitumen: Wie biobasierte Bindemittel den Asphalt verändern

Biobitumen soll fossiles Bitumen im Asphalt teilweise oder vollständig ersetzen. Als Rohstoffe kommen unter anderem Lignin, Pflanzenöle, Nebenprodukte der Forstwirtschaft, Pyrolyseöle und Flüssigkeiten aus Cashewschalen infrage. Die Herkunft allein macht ein Bindemittel jedoch noch nicht nachhaltig: Technische Lebensdauer, Transporte, Verarbeitung, Flächennutzung und spätere Wiederverwertung entscheiden über die tatsächliche Umweltbilanz. Asphalt muss bei Sommerhitze, Frost, Schwerverkehr und Feuchtigkeit zuverlässig funktionieren. Neue Bindemittel können daher nicht allein anhand ihres biogenen Anteils beurteilt werden. Laborprüfungen, Versuchsstrecken und langjährige Beobachtungen müssen zeigen, ob sie Verformung, Rissbildung und Alterung ebenso gut widerstehen wie etablierte Produkte.

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